Dr. Andrea Lederer
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Vaginallasertherapie

Vaginallasertherapie
Dr. Andrea Lederer am Femilift-Laser

Vaginallaserbehandlung: Verbesserung der Lebensqualität

Die Vaginallaserbehandlung mit Femilift®, einem speziellen CO₂-Laser, ist eine moderne, sanfte Therapieform zur Stärkung und Regeneration der Vaginalschleimhaut. Sie richtet sich an Frauen in verschiedenen Lebensphasen, die unter Beschwerden im Intimbereich leiden – sei es durch Geburten, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren, nach onkologischen Therapien oder durch chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Lichen sclerosus.

Auch bei leichter Blasenschwäche, Scheidentrockenheit oder dem sogenannten vaginalen Relaxationssyndrom („Lost-Penis-Syndrom“) kann die Behandlung zu einer deutlichen Verbesserung des Wohlbefindens beitragen. Ziel ist es, Frauen ihre Lebensqualität, das Empfinden in der Sexualität und das Vertrauen in ihren Körper zurückzugeben – ganz ohne Operation und ohne Hormone.

  • nach der Geburt
  • Vaginale Schleimhauttrockenheit in der Menopause
  • Urogynäkologischen Beschwerden wie leichte Blasenschwäche
  • Lichen sclerosus (chronische Hauterkrankung)
  • vaginalem Relaxationssyndrom/vaginale Erschlaffung („Lost-Penis-Syndrom“)
  • schmerzhafte Narben im Vaginalbereich (z. B. nach der Geburt)
  • Lichen sclerosus
  • Wiederkehrende Infektionen durch gestörte Schleimhautbarriere
  • Beschwerden nach onkologischer Therapie
Dr. Andrea Lederer liest eine Broschüre

So funktioniert der Femilift-Laser

Der Femilift®-Laser arbeitet mit gezielter CO₂-Laserenergie, die kleine, kontrollierte thermische Impulse in der Vaginalschleimhaut oder äußeren Genitalhaut (z. B. bei Lichen sclerosus) erzeugt. Diese Reize regen die Kollagen- und Elastinbildung an, verbessern die Durchblutung und fördern die natürliche Regeneration. Das Gewebe wird fester, feuchter und elastischer – manche Frauen berichten schon nach wenigen Sitzungen von spürbaren Verbesserungen, in der Regel stellt sich jedoch meist erst 8–12 Wochen nach der 3. Behandlung das Endergebnis ein.

Ablauf und Dauer der Behandlung

Die Vaginallaserbehandlung wird ambulant in meiner Praxis durchgeführt und ist schnell, großteils schmerzarm und ohne Ausfallzeit möglich. In der Regel ist keine Narkose erforderlich, auf Wunsch kann ein schmerzlinderndes Gel vorab aufgetragen werden. Die Sitzung selbst dauert ca. 10–20 Minuten. Vor Beginn erfolgen ein ausführliches Beratungsgespräch und die Abklärung der individuellen Situation. Eine aktuelle gynäkologische Vorsorgeuntersuchung (nicht älter als 6 Monate) ist Voraussetzung. Die Behandlung umfasst drei Sitzungen im Abstand von je ca. vier Wochen, um optimale und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Jede Sitzung findet in einer angenehmen, entspannten Atmosphäre statt – ohne Krankenhausaufenthalt, ohne lange Regeneration.

Die Wirkung der Laserbehandlung entfaltet sich über mehrere Wochen hinweg: Das Gewebe wird stärker, besser durchfeuchtet und widerstandsfähiger. Viele Frauen berichten über eine gesteigerte Lebensqualität, weniger Beschwerden im Alltag und mehr Selbstsicherheit im Sexualleben.

Die Behandlung gilt als sehr sicher und gut verträglich. Gelegentlich kann es am Tag der Behandlung zu leichten Rötungen, Schwellungen oder Ausfluss kommen – diese Reaktionen sind in der Regel mild und klingen innerhalb weniger Tage ab.

In seltenen Fällen tritt ein leichtes Krankheitsgefühl oder Müdigkeit am Behandlungstag auf. Dies ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf die Impulse. Eine spezielle Nachbehandlung ist nicht notwendig, körperliche Schonung für 1–2 Tage wird empfohlen.

Vorsicht ist geboten

Wenn Sie schon einmal Herpes genitalis hatten, informieren Sie mich im Vorfeld bitte unbedingt davon, da in diesen Fällen vor der Laserbehandlung eine Herpes-Prophylaxe verabreicht werden sollte.

Dr. Andrea Lederer in ihrer Ordination

Persönliche Beratung & Begleitung

Die Entscheidung für eine Laserbehandlung sollte gut überlegt und individuell abgestimmt sein. Ich nehme mir Zeit für eine persönliche Beratung, kläre über Nutzen, Risiken und Alternativen auf und beantworte gerne all Ihre Fragen. Gemeinsam können wir dann entscheiden, ob die Behandlung für Sie sinnvoll ist, besprechen, welche Ergebnisse realistisch sind und welche Alternativen infrage kommen. Mein Ziel ist es, Ihnen eine fundierte, ehrliche und empathische Einschätzung zu geben.

Ich begleite Sie medizinisch kompetent und mit viel Feingefühl durch jede Phase der Behandlung – vom Erstgespräch bis zur Nachbetreuung. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch – ich freue mich, für Sie da zu sein.

Q&A

Eure meistgestellten Fragen zur Lasertherapie

Was ist eine Vaginallaserbehandlung?

Die Vaginallaserbehandlung ist ein minimal-invasives ambulantes Verfahren, das einen speziellen CO₂-Laser verwendet, um das Vaginalgewebe durch kleine thermische Reize zu straffen, die Elastizität zu verbessern und verschiedene urogenitale Beschwerden wie Belastungsinkontinenz, vaginale Trockenheit und Schmerzen in der Vagina zu behandeln.

Was passiert bei einer CO₂-Laserbehandlung?

Die CO₂-Laserbehandlung ist ein Verfahren, bei dem mit einem konzentrierten Lichtstrahl die äußere Hautschicht abgetragen wird (ablatives Verfahren). Die Energie des Laserstrahls wird im Gewebewasser absorbiert. Das Wasser verdampft, wodurch Hunderte mikroskopisch kleiner Bereiche der Hautoberfläche entfernt werden (ablativ). Diese winzigen Bereiche sind von unbehandeltem Gewebe umgeben. Sie heilen dadurch sehr schnell ab und es bildet sich frische, glatte Haut. Mit jeder Behandlung erneuert sich so ein Teil der Hautoberfläche. Die Wärme des fraktionierten Lasers regt zugleich im Bindegewebe tief in der Haut die Neubildung von straffendem Kollagen und Elastin an, wodurch auch tiefe Falten deutlich verbessert werden können.

Ist die Laserbehandlung schmerzhaft?

Die fraktionierte Laserbehandlung kann ein leichtes bis mittleres Brennen oder Stechen in der Haut hervorrufen, je nach behandeltem Areal und gewünschtem Ergebnis.

Manche PatientInnen beschreiben dieses Gefühl ähnlich dem Schnalzen eines Gummibandes auf der Haut. Die Hautkühlung und die lokale Betäubung, die Sie 30–45 Min. vor der Behandlung auftragen sollten, verringert die Empfindlichkeit der Haut.

Für welche Probleme ist die Vaginallaserbehandlung geeignet?

Die Behandlung kann zur Linderung von Beschwerden im Zusammenhang mit urogenitalen Problemen wie Belastungsinkontinenz, vaginaler Trockenheit und Vulvodynie eingesetzt werden.

Nach einer Geburt oder in der Menopause kann durch eine Erhöhung der Elastizität der Vaginalwand, eine Vaginalverjüngung (vaginal rejuvenation) erzielt werden. Auch beim Lost-Penis-Syndrom, wenn ein zu geringes Empfinden während des Geschlechtsaktes besteht, erzielt der Laser optimale Ergebnisse.

Darüber hinaus eignet sich eine Laserbehandlung auch für das Abtragen von Condylomen, bei Beschwerden im Zusammenhang mit Lichen sclerosus und für kosmetische Korrekturen von Narben.

Wie läuft eine Vaginallaserbehandlung ab?

Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und erfordert keine Anästhesie. Der CO₂-Laser wird gezielt intravaginal angewendet, um die Kollagenproduktion und die Gewebefestigkeit zu verbessern. Das Handstück erinnert an eine Vaginalultraschallsonde. Bei Symptomen oder Erkrankungen im äußeren Genitalbereich wird der Laser von außen auf die Haut appliziert.

Vor einer Laserbehandlung, die aus 3 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen besteht, sollte eine gynäkologische Untersuchung und ein ärztliches Gespräch zur Aufklärung und Indikationsstellung erfolgen.

Ist die Vaginallaserbehandlung schmerzhaft?

Die meisten Patientinnen berichten von minimalem Prickeln oder leichtem Wärmegefühl während der Behandlung. Schmerzen sollten keine auftreten. Wenn Sie sehr ängstlich sind, kann 15 Min. vor der Laserung ein lokales Schmerzgel aufgetragen werden. Lassen Sie mich wissen, ob Sie dies wünschen.

Wie lange dauert eine Vaginallaserbehandlung?

Die eigentliche Behandlung dauert in der Regel nur 5–10 Minuten pro Sitzung. Es sollten 3–4 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen durchgeführt werden, um einen langfristigen positiven Effekt zu erzielen. Die Anzahl variiert aber natürlich je nach individuellen Bedürfnissen und dem zu behandelnden Zustand.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen bei der Vaginallaserbehandlung?

In der Regel sind die Risiken minimal. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören leichte Rötungen, Schwellungen oder vorübergehende Empfindlichkeit in der behandelten Region. Es kann zu mehr vaginalem Ausfluss kommen und am Tag der Behandlung leicht erhöhte Temperatur auftreten.

Was muss ich vor der Behandlung beachten?

Vor der Behandlung sollte eine gynäkologische Untersuchung nicht länger als 3–6 Monate zurückliegen. Während der Menstruation oder bei einer bestehenden vaginalen Infektion mit Bakterien oder Herpes kann der Laser nicht durchgeführt werden.

Was muss ich nach der Behandlung beachten?

3–4 Tage nach der Laser-Sitzung müssen Sie mit vermehrtem vaginalem Ausfluss rechnen. Hierfür sollten Sie bitte keine Tampons verwenden. Schmerzen nach der Behandlung bestehen nicht.

Wie lange dauert es, bis ich mich nach der Vaginallaserbehandlung erholen kann?

Die Behandlung erfordert keine Ausfallzeit. Die meisten Frauen können nach der Behandlung ihren normalen alltäglichen Aktivitäten gleich wieder nachgehen, es wird jedoch empfohlen, auf intensiven Sport, Vollbäder, Schwimmen, Saunagänge und Geschlechtsverkehr für 4–7 Tage zu verzichten.

Bin ich für eine Vaginallaserbehandlung geeignet?

Eine ausführliche Beratung mit einem Facharzt ist entscheidend, um festzustellen, ob die Vaginallaserbehandlung die richtige Option für Sie ist. Der Arzt kann Ihre individuellen Bedürfnisse und potenzielle Risiken bewerten.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Kosten € 1.600,- für 3 Sitzungen, inkl. Beratungsgespräch und Vaginalaufsatz.

Kontakt & Termine

Wir bitten Sie um Terminvereinbarung während der Ordinationszeiten telefonisch, außerhalb der Zeiten per WhatsApp, Mail oder online.

Bitte beachten Sie, dass sich die Ordinationszeiten an einzelnen Tagen wegen Operationsterminen geringfügig ändern können!

KI-Assistent

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